Wann haben Sie zuletzt wirklich darauf geachtet, welche Lebensmittel gerade Saison haben? Im Supermarkt ist das gar nicht mehr so leicht zu erkennen. Erdbeeren liegen mitten im Winter im Regal, Tomaten sind das ganze Jahr erhältlich und selbst Gemüse, das früher nur wenige Wochen angeboten wurde, scheint heute keine Jahreszeit mehr zu kennen. Praktisch ist das natürlich. Gleichzeitig geht dabei etwas verloren, das unsere Ernährung ganz automatisch abwechslungsreicher machen kann: der Wechsel der Jahreszeiten.
Gerade bei Rheuma kann dieser Wechsel eine wunderbare Orientierung sein. Nicht, weil Sie ab sofort nur noch essen sollten, was gerade auf deutschen Feldern wächst, und auch nicht, weil ein bestimmtes Wintergemüse Ihre Gelenke besser behandeln würde als eine sommerliche Tomate. Der Vorteil liegt vielmehr darin, dass Sie im Laufe des Jahres ganz selbstverständlich unterschiedliche Gemüse- und Obstsorten verwenden. Im Frühjahr werden die Gerichte frischer und grüner, im Sommer wird der Teller besonders bunt, im Herbst kommen Kürbis, Äpfel und Wurzelgemüse hinzu und im Winter dürfen Kohl, Lauch und kräftige Eintöpfe wieder ihren Platz bekommen.
Damit kommen wir zu einem wichtigen Punkt, der bei Ernährung und Rheuma häufig unnötig kompliziert gemacht wird: Sie brauchen keine besondere Liste mit vermeintlichen „Anti-Rheuma-Lebensmitteln“. Es gibt weder das eine Gemüse noch die eine Frucht, die eine entzündlich-rheumatische Erkrankung ausschaltet. Viel entscheidender ist die Art, wie Sie sich über Wochen und Monate ernähren. Wenn Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse, gute Pflanzenöle und ausreichende Eiweißquellen regelmäßig dazugehören, schaffen Sie eine sehr gute Grundlage, die nicht nur zu Ihren Gelenken, sondern auch zu Muskeln, Knochen, Herz, Gefäßen und Stoffwechsel passt.
Und genau dabei kann ein Saisonkalender helfen: nicht als Vorschrift, sondern als Ideengeber.
Das Wichtigste für Ihren Alltag
Kaufen Sie abwechslungsreich und lassen Sie sich dabei ruhig von der Jahreszeit führen. Gemüse darf täglich reichlich auf den Teller, Obst ergänzt den Speiseplan, Hülsenfrüchte und Vollkorn sorgen für Ballaststoffe und Sättigung, Nüsse und gute Pflanzenöle liefern wertvolle Fette und eine passende Eiweißquelle gehört ebenfalls regelmäßig dazu. Frische Saisonware ist wunderbar, Tiefkühlgemüse aber genauso willkommen – besonders an Tagen, an denen Rheuma und Fatigue die Küche komplizierter machen.
Ihr Teller darf bunt sein – und zwar aus einem ganz einfachen Grund
Wenn Sie beim Gemüse regelmäßig zwischen verschiedenen Sorten wechseln, bekommt Ihr Körper automatisch eine größere Vielfalt an Nährstoffen. Sie müssen dafür keine Vitamintabellen studieren und auch nicht wissen, welcher Pflanzenstoff in welcher Paprika steckt. Viel einfacher ist es, auf Abwechslung zu achten.
Einmal landet Brokkoli auf dem Teller, am nächsten Tag Möhren, dann Kürbis, Spinat, Tomaten oder Rotkohl. Schon die Farben zeigen Ihnen, dass Sie unterschiedliche Lebensmittel miteinander kombinieren. Dunkelgrünes Gemüse bringt andere Bestandteile mit als orangefarbenes, rotes oder violettes Gemüse, und genau diese Mischung macht eine gute Ernährung aus.
Dabei muss Gemüse keineswegs immer roh gegessen werden. Ein großer Rohkostteller ist nicht automatisch gesünder als ein gutes warmes Gemüsegericht. Gerade wenn Ihr Magen oder Darm empfindlich reagiert, Sie Sjögren haben oder Ihnen das Kauen an manchen Tagen schwerfällt, kann gegartes Gemüse sogar wesentlich angenehmer sein. Dünsten, Dämpfen, Backen, Grillen oder Kochen sind alles gute Möglichkeiten. Auch Suppen und Eintöpfe zählen selbstverständlich dazu.
Versuchen Sie deshalb nicht, jeden Tag „perfekt“ zu essen. Sorgen Sie lieber dafür, dass Gemüse wirklich regelmäßig vorkommt und immer wieder anders aussieht.
Machen Sie Gemüse zum Mittelpunkt und nicht zur kleinen Beilage
Viele klassische Gerichte beginnen mit der Frage: Welches Fleisch gibt es heute? Danach werden Kartoffeln oder Nudeln ausgesucht und irgendwo am Rand des Tellers landet eine kleine Portion Gemüse.
Drehen Sie dieses Prinzip ruhig einmal um.
Überlegen Sie zuerst, welches Gemüse gerade Saison hat und worauf Sie Appetit haben. Daraus lässt sich der Rest der Mahlzeit entwickeln. Zu einem Ofenblech aus Kürbis, Möhren und Roter Bete passen beispielsweise Linsen oder Kichererbsen, ein Joghurtdip und Kartoffeln. Zu einer sommerlichen Gemüsepfanne aus Zucchini, Tomaten und Paprika passen Vollkornnudeln und weiße Bohnen. Aus Wirsing, Lauch und Kartoffeln wird im Winter mit einigen Hülsenfrüchten ein sättigender Eintopf.
So wird Gemüse nicht zum Pflichtprogramm neben dem eigentlichen Essen, sondern zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Mahlzeit.
Einfacher Teller-Tipp
Stellen Sie sich Ihre Hauptmahlzeit in drei Teilen vor: ein großer Anteil Gemüse, dazu Kartoffeln oder ein Vollkornprodukt und anschließend eine gute Eiweißquelle. Ein Pflanzenöl, einige Nüsse oder Samen ergänzen das Gericht. Mehr Planung braucht es oft gar nicht.
Obst darf Genuss sein und muss kein Gesundheitsprojekt werden
Auch Obst gehört zu einer abwechslungsreichen Ernährung und bringt im Laufe des Jahres immer wieder neue Geschmäcker mit. Erdbeeren im Frühsommer, Kirschen, Beeren und Aprikosen im Sommer, Pflaumen und Zwetschgen im Spätsommer und Äpfel und Birnen im Herbst sorgen ganz von selbst dafür, dass Sie nicht zwölf Monate lang dieselben Früchte essen.
Am besten genießen Sie Obst überwiegend als ganze Frucht. Ein Apfel oder eine Schale Beeren sättigt anders als ein Glas Saft und bringt gleichzeitig die natürlichen Ballaststoffe der Frucht mit.
Sie müssen dabei nicht ständig darüber nachdenken, welche Obstsorte angeblich besonders „entzündungshemmend“ ist. Beeren sind eine gute Wahl, Äpfel ebenfalls, genauso Birnen, Pflaumen oder andere Früchte. Es kommt nicht darauf an, täglich ein bestimmtes Superfood abzuhaken, sondern unterschiedliche Lebensmittel miteinander abzuwechseln.
Saft darf gelegentlich dazugehören, sollte aber nicht zum normalen Durstlöscher werden. Für den Alltag bleiben Wasser und ungesüßte Getränke die bessere Grundlage.
Saisonales Essen bringt Abwechslung fast von selbst
Der vielleicht schönste Vorteil einer saisonalen Küche liegt darin, dass Sie nicht ständig überlegen müssen, wie Sie mehr Abwechslung in Ihren Speiseplan bekommen. Die Jahreszeit erledigt einen Teil davon für Sie.
Wenn im Frühjahr die ersten Radieschen, Spinat und Kohlrabi auftauchen, verändert sich die Küche ganz automatisch. Wenige Monate später stehen Zucchini, Tomaten, Bohnen und Paprika im Mittelpunkt. Danach folgen Kürbis, Rote Bete, Äpfel und Birnen, bevor im Winter wieder Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing und Wurzelgemüse übernehmen.
Dadurch bekommt jede Jahreszeit ihren eigenen Geschmack, und genau das kann Ernährung wieder interessanter machen. Statt zwölf Monate dieselben Salatblätter mit Tomate und Gurke zu essen, entstehen ganz unterschiedliche Mahlzeiten, ohne dass Sie ständig neue Ernährungstrends ausprobieren müssen.
Saisonware ist zudem häufig reichlich verfügbar und dadurch oftmals günstiger. Besonders beim Gemüse lohnt es sich deshalb, im Geschäft ruhig einmal dort hinzuschauen, wo größere Mengen regionaler Ware angeboten werden.
Tiefkühlgemüse gehört in eine gute Rheuma-Küche unbedingt dazu
Wer Rheuma hat, kennt Tage, an denen Kochen keine Freude, sondern schlicht zu viel Arbeit ist. Hände schmerzen, die Schulter ist steif, langes Stehen fällt schwer oder die Fatigue sorgt dafür, dass schon der Gedanke ans Schneiden und Schälen zu viel erscheint.
Genau an solchen Tagen zeigt sich, warum eine gute Ernährung alltagstauglich sein muss.
Tiefkühlbrokkoli, Erbsen, Blattspinat, Bohnen oder naturbelassene Gemüsemischungen sind deshalb kein Kompromiss zweiter Klasse. Sie lassen sich schnell zubereiten und ermöglichen auch an schwierigen Tagen eine Gemüsemahlzeit, ohne dass Sie erst eine halbe Stunde in der Küche stehen müssen.
Dasselbe gilt für Hülsenfrüchte aus dem Glas oder der Dose. Kichererbsen und Bohnen dürfen fertig gekocht gekauft werden. Kurz abgießen, abspülen und in eine Gemüsepfanne, Suppe oder einen Salat geben – fertig.
Auch vorgegarte Rote Bete, gewaschener Salat oder bereits geschnittenes Gemüse können Ihnen Arbeit abnehmen.
Gesund essen bedeutet nicht, dass alles mit eigener Hand geschält, geschnippelt und frisch vom Markt getragen werden muss.
Hilfe für schlechte Rheumatage
Halten Sie einige unkomplizierte Vorräte zuhause: Tiefkühlgemüse, Hülsenfrüchte im Glas oder in der Dose, Vollkornnudeln, Haferflocken, Kartoffeln, Eier, Naturjoghurt oder eine passende Alternative sowie ein gutes Pflanzenöl. Daraus lässt sich schnell etwas Vernünftiges zubereiten, selbst wenn Ihre Kraft an diesem Tag begrenzt ist.
Hülsenfrüchte verdienen einen festen Platz in Ihrer Küche
Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Erbsen werden in vielen Haushalten noch immer viel zu selten verwendet, obwohl sie hervorragend zu einer pflanzenbetonten Ernährung passen. Sie liefern sowohl Eiweiß als auch Ballaststoffe und machen Gemüsegerichte deutlich sättigender.
Das Schöne daran ist, dass sie sich praktisch jeder Jahreszeit anpassen. Im Winter werden aus Linsen, Lauch und Möhren ein kräftiger Eintopf, im Frühjahr passen Kichererbsen zu Kohlrabi und Spinat, im Sommer können weiße Bohnen mit Tomaten und Paprika kombiniert werden und im Herbst schmecken Linsen hervorragend zu Kürbis.
Wer bisher kaum Hülsenfrüchte gegessen hat, darf langsam anfangen. Kleine Portionen werden häufig besser vertragen und der Darm kann sich nach und nach an die zusätzlichen Ballaststoffe gewöhnen.
Es gibt keinen Grund, daraus komplizierte Gerichte zu machen. Bereits eine Handvoll Bohnen in einer Gemüsepfanne kann eine Mahlzeit deutlich gehaltvoller machen.
Vollkorn sorgt dafür, dass eine Gemüsemahlzeit auch wirklich satt macht
Ein großer Gemüseteller kann wunderbar schmecken und trotzdem dafür sorgen, dass Sie eine Stunde später wieder hungrig sind. Deshalb braucht eine ausgewogene Mahlzeit neben Gemüse auch eine sättigende Grundlage.
Haferflocken, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Naturreis, Gerste oder andere Vollkornprodukte bringen zusätzliche Ballaststoffe und sorgen für länger anhaltende Sättigung.
Auch Kartoffeln passen sehr gut in eine abwechslungsreiche Küche und müssen keineswegs aus dem Speiseplan verschwinden.
Gerade wenn Sie Gewicht und Blutzucker im Blick behalten müssen, ist nicht der Verzicht auf jede Kohlenhydratquelle das Ziel. Viel sinnvoller ist eine Mahlzeit, die Gemüse, sättigende Kohlenhydrate und Eiweiß miteinander verbindet und dadurch nicht nach kurzer Zeit wieder Hunger entstehen lässt.
Nüsse brauchen nur einen kleinen Platz und bringen trotzdem viel mit
Eine kleine Portion Nüsse lässt sich besonders leicht in den Alltag integrieren. Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln oder andere ungesalzene Sorten können ins Müsli, in Joghurt, über Salat oder einfach als kleine Zwischenmahlzeit gegessen werden.
Mehr braucht es gar nicht.
Bei schmerzenden Händen können bereits geschälte Nüsse oder Nussmus angenehmer sein. Wer unter Sjögren und starker Mundtrockenheit leidet, kommt mit Nussmus häufig ebenfalls besser zurecht als mit trockenen ganzen Nüssen.
Auch hier gilt: Sie benötigen keine exotischen Produkte. Eine normale Walnuss ist genauso willkommen wie teure Samen oder Pulver.
Gute Öle machen Gemüse nicht schlechter, sondern besser
Fett wird bei gesunder Ernährung manchmal immer noch unnötig kritisch betrachtet. Dabei braucht Ihr Körper Fette und bestimmte fettlösliche Vitamine können ohne sie schlechter aufgenommen werden.
Für den Alltag eignen sich besonders pflanzliche Öle. Rapsöl ist vielseitig und kann für viele warme Gerichte genutzt werden, während Olivenöl wunderbar zu Gemüse und Salaten passt. Lein- oder Walnussöl können kalte Speisen ergänzen.
Sie müssen nicht fünf verschiedene Flaschen im Schrank stehen haben. Ein gutes Rapsöl und ein Olivenöl reichen für viele Haushalte bereits vollkommen aus.
Gerade bei einer Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten gehören solche Fettquellen ganz selbstverständlich dazu.
Fisch darf regelmäßig dabei sein – Fleisch muss nicht verschwinden
Wer Fisch isst, kann ihn regelmäßig auf den Speiseplan setzen. Besonders fettreiche Fischarten liefern Omega-3-Fettsäuren und lassen sich hervorragend mit saisonalem Gemüse kombinieren.
Dafür muss Fleisch nicht vollständig verboten werden. Es darf schlicht weniger häufig die Hauptrolle spielen.
Statt jeden Tag eine Mahlzeit rund um Fleisch oder Wurst zu planen, können Sie häufiger mit Gemüse, Hülsenfrüchten, Ei, Fisch oder Tofu beginnen. Dadurch verändert sich die gesamte Ernährung, ohne dass Sie ständig das Gefühl haben, auf etwas verzichten zu müssen.
Gerade Wurst sollte nicht jeden Tag selbstverständlich dazugehören. Sie lässt sich problemlos durch andere Brotbeläge oder Mahlzeiten ersetzen.
Denken Sie bei Rheuma auch an Ihre Muskeln
Rheuma betrifft zwar häufig Gelenke, doch Ihre Muskulatur spielt für den Alltag eine mindestens ebenso wichtige Rolle. Wenn Schmerzen, ein Schub oder Fatigue dazu führen, dass Sie sich über längere Zeit weniger bewegen, baut der Körper Muskelmasse ab. Besonders im höheren Lebensalter kann das schneller gehen, als vielen bewusst ist.
Deshalb sollte Eiweiß regelmäßig in Ihren Mahlzeiten vorkommen.
Hülsenfrüchte, Naturjoghurt, Quark, Ei, Fisch, Tofu und andere passende Eiweißquellen helfen dabei, den Bedarf über den Tag zu verteilen. Noch wichtiger wird dieser Punkt, wenn Sie zusätzlich Krafttraining oder Physiotherapie durchführen, denn Muskeln benötigen Bewegung und Eiweiß gemeinsam.
Auch hier müssen Sie nicht zählen. Achten Sie einfach darauf, dass Ihre Hauptmahlzeiten neben Gemüse und einer sättigenden Beilage jeweils auch eine erkennbare Eiweißquelle enthalten.
Frühling: Endlich kommt wieder frisches Grün
Nach den kräftigen Wintergemüsen fühlt sich die Küche im Frühling fast automatisch leichter an. Spinat, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Blattsalate und Kohlrabi bringen wieder andere Aromen auf den Teller, und mit dem Spargel beginnt für viele Menschen eine der beliebtesten Gemüsezeiten des Jahres.
Nutzen Sie diese Lebensmittel unkompliziert. Spinat passt hervorragend zu Kartoffeln und Ei oder kann in ein Linsengericht gegeben werden. Kohlrabi schmeckt gedünstet ebenso gut wie roh und lässt sich hervorragend mit Kartoffeln oder Hülsenfrüchten kombinieren. Radieschen bringen Frische auf Vollkornbrot, und Spargel kann mit Kartoffeln, Kräutern und einer guten Eiweißquelle eine vollständige Mahlzeit ergeben.
Auch Rhabarber beginnt jetzt seine Zeit. Er wird meistens wie Obst verwendet, obwohl er botanisch zum Gemüse gehört. Bei Kompott und Kuchen darf die Zuckermenge ruhig etwas zurückhaltender ausfallen.
Gegen Ende des Frühlings kommen die ersten heimischen Erdbeeren hinzu und kündigen bereits die große sommerliche Auswahl an.
Frühlings-Idee
Probieren Sie beispielsweise Kartoffeln mit Spinat und Ei, einen Kohlrabi-Linsen-Topf oder Vollkornbrot mit Kräuterquark, Radieschen und einem kleinen Salat. So wird aus wenigen saisonalen Lebensmitteln schnell eine vollständige Mahlzeit.
Sommer: Jetzt darf Ihr Teller richtig bunt werden
Im Sommer wird abwechslungsreiches Essen besonders leicht. Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Auberginen, Bohnen, Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel, Möhren, Salate und viele weitere Gemüsearten sind gleichzeitig verfügbar.
Das bedeutet, dass Sie aus wenigen Grundzutaten immer wieder andere Gerichte machen können. Zucchini und Tomaten werden zu einer Gemüsepfanne, Paprika und Aubergine wandern auf ein Blech in den Ofen, Bohnen ergänzen einen Salat und Brokkoli passt zu Vollkornnudeln oder Kartoffeln.
Auch bei Obst beginnt jetzt die große Auswahl. Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Kirschen, Aprikosen, Mirabellen und später Pflaumen bringen viel Abwechslung.
Gerade im Sommer darf Essen unkompliziert bleiben. Ein großer Salat wird zur vollständigen Mahlzeit, wenn Sie Kichererbsen, Bohnen, Ei, Fisch oder Tofu und etwas Vollkornbrot dazugeben. Gemüse vom Grill bekommt mit einem Joghurtdip und Kartoffeln einen ganz anderen Charakter als dieselben Sorten aus der Pfanne.
Beeren passen wunderbar zu Naturjoghurt oder Haferflocken und müssen nicht erst als „Superfood“ bezeichnet werden, um wertvoll zu sein.
Herbst: Jetzt lohnt es sich, für schlechte Tage vorzusorgen
Der Herbst bietet eine besonders schöne Mischung. Sommergemüse wie Tomaten und Zucchini läuft langsam aus, während Kürbis, Rote Bete, Möhren, Lauch, Kohl und andere Wurzelgemüse immer stärker in den Vordergrund treten.
Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Trauben und Quitten sorgen gleichzeitig für Abwechslung beim Obst.
Gerade jetzt lohnt sich Vorkochen. Eine große Kürbis-Linsen-Suppe lässt sich portionsweise einfrieren, Ofengemüse kann am nächsten Tag in eine Suppe oder einen Salat wandern und ein Gemüseeintopf schmeckt häufig aufgewärmt sogar noch besser.
Für Menschen mit Rheuma ist solch ein Vorrat besonders praktisch. Nutzen Sie Tage, an denen Sie sich gut fühlen, um ein wenig mehr zuzubereiten. An einem Tag mit Fatigue oder stärkeren Schmerzen müssen Sie dann nur noch eine Portion aus dem Gefrierschrank holen.
Das hat nichts mit mangelnder Frische zu tun, sondern mit guter Planung.
Winter: Jetzt darf Essen wärmen und trotzdem leicht bleiben
Im Winter werden die Gerichte häufig kräftiger, ohne deshalb schwer oder besonders fleischreich sein zu müssen. Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rote Bete, Schwarzwurzeln und Feldsalat bieten erstaunlich viele Möglichkeiten.
Grünkohl muss nicht ausschließlich zusammen mit Wurst gegessen werden. Er passt ebenso zu Kartoffeln und weißen Bohnen. Wirsing lässt sich hervorragend mit Linsen kombinieren, Rosenkohl schmeckt als Ofengemüse und Rote Bete kann sowohl in Suppen als auch auf einem Gemüseblech verwendet werden.
Gerade im Winter dürfen Sie Tiefkühlgemüse großzügig ergänzen. Brokkoli, Spinat, Erbsen und grüne Bohnen bringen zusätzliche Vielfalt, wenn die heimische Frischgemüseauswahl kleiner wird.
So bleibt der Teller auch im Januar und Februar bunt, ohne dass Sie komplizierte Rezepte benötigen.
Ihr Saisonkalender: Was wann besonders gut passt
Januar – kräftiges Gemüse für warme Gerichte
Im Januar stehen vor allem Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Lauch, Pastinaken, Möhren, Rote Bete, Schwarzwurzeln und Feldsalat zur Verfügung. Äpfel aus heimischer Lagerung ergänzen die Obstseite.
Jetzt sind Suppen und Eintöpfe besonders angenehm. Verbinden Sie das Gemüse mit Linsen, Bohnen oder Kartoffeln und kochen Sie ruhig gleich eine größere Portion für den nächsten Tag mit.
Februar – noch einmal die ganze Stärke der Winterküche
Auch im Februar bleiben Kohl, Lauch, Möhren, Pastinaken, Rote Bete, Schwarzwurzeln und Wintersalatedie wichtigsten heimischen Gemüsearten.
Nutzen Sie zusätzlich Tiefkühlgemüse, damit die Auswahl nicht eintönig wird. So kommen beispielsweise Spinat, Brokkoli oder Erbsen problemlos dazu.
März – zwischen Winter und Frühling
Im März beginnt die Küche langsam grüner zu werden. Spinat und erste Salate kommen hinzu, während Möhren, Lauch, Rote Bete und andere Lagergemüse weiterhin erhältlich sind.
Gerade dieser Übergang bietet schöne Möglichkeiten, alte Wintergerichte mit frischem Grün zu verbinden.
April – jetzt wird es wieder richtig frisch
Spinat, Radieschen, Salate, Frühlingszwiebeln, Kohlrabi und Spargel bestimmen zunehmend die Auswahl.
Auch Rhabarber beginnt jetzt seine Saison.
Damit kommen automatisch leichtere Gerichte zurück auf den Tisch, ohne dass Sie Ihre gesamte Ernährung verändern müssen.
Mai – die Auswahl wächst
Im Mai stehen Spargel, Kohlrabi, Radieschen, Spinat, Mangold, Salate und Frühlingszwiebeln besonders im Vordergrund.
Gegen Ende des Monats beginnt außerdem die Erdbeerzeit.
Jetzt lassen sich große Salate, Kartoffelgerichte und leichte Gemüsepfannen besonders gut mit Ei, Fisch oder Hülsenfrüchten ergänzen.
Juni – der Sommer beginnt auf dem Teller
Mit Brokkoli, Blumenkohl, Erbsen, Bohnen, Kohlrabi, Gurken, Möhren, Mangold, Zucchini, Salaten und frühen Kartoffeln wird die Auswahl jetzt deutlich größer.
Auch beim Obst beginnt die große Zeit mit Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und ersten Heidelbeeren.
Genau jetzt fällt es besonders leicht, mehrere Farben innerhalb einer Mahlzeit zu kombinieren.
Juli – Gemüse und Obst in großer Auswahl
Jetzt stehen Tomaten, Gurken, Zucchini, Paprika, Bohnen, Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel, Möhren, Rote Bete und Kartoffeln zur Verfügung.
Bei Obst kommen unterschiedliche Beeren, Kirschen, Aprikosen, Mirabellen und erste Pflaumen hinzu.
Salate, Gemüsepfannen und Ofengerichte lassen sich jetzt immer wieder neu zusammenstellen.
August – der vielleicht bunteste Monat
Der August bietet besonders viel Auswahl. Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen, Gurken, Bohnen, Brokkoli, Blumenkohl, Fenchel, Mangold, Möhren, Rote Bete, Mais und die ersten Kürbisse können gleichzeitig auf dem Markt liegen.
Dazu kommen Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren.
Nutzen Sie diese Zeit ruhig dazu, Beeren einzufrieren oder größere Gemüsemengen vorzukochen.
September – Sommer und Herbst treffen sich
Im September gibt es weiterhin Tomaten, Paprika und Zucchini, gleichzeitig rücken Kürbis, Lauch, Spinat, Pastinaken, Rote Bete und verschiedene Kohlarten nach.
Bei Obst beginnt jetzt die große Zeit von Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Trauben und Quitten.
Damit eignet sich dieser Monat wunderbar für Gemüsebleche, Suppen und erste herbstliche Eintöpfe.
Oktober – jetzt wird die Küche wieder kräftiger
Kürbis, Rosenkohl, Möhren, Rote Bete, Pastinaken, Lauch, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing, Spinat und Feldsalat prägen jetzt den Speiseplan.
Äpfel und Birnen bleiben weiterhin verfügbar.
Kombinieren Sie das Gemüse häufiger mit Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten und machen Sie daraus eine vollständige Mahlzeit.
November – die Zeit für Suppen und Eintöpfe
Im November passen besonders Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Lauch, Pastinaken, Kürbis, Rote Bete, Schwarzwurzeln und Feldsalat.
Auch Äpfel lassen sich weiterhin gut verwenden.
Jetzt kann ein großer Topf Suppe oder Eintopf gleich mehrere Mahlzeiten abdecken und spart an den folgenden Tagen Küchenarbeit.
Dezember – Genuss und ausgewogene Ernährung passen zusammen
Auch im Dezember stehen Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Lauch, Pastinaken, Möhren, Rote Bete, Schwarzwurzeln und Feldsalat zur Verfügung.
Weihnachtsessen, Plätzchen und eine gute Winterküche schließen sich dabei nicht gegenseitig aus. Entscheidend ist nicht eine einzelne Mahlzeit, sondern die Ernährung über viele Tage hinweg.
Genuss gehört zu einer guten Ernährung genauso wie Gemüse.
Bei Kortison darf Ihr Teller besonders gut durchdacht sein
Eine längerfristige Kortisonbehandlung kann Appetit, Blutzucker, Körpergewicht und Knochen beeinflussen. Deshalb lohnt es sich gerade dann, Mahlzeiten sättigend und gleichzeitig nährstoffreich aufzubauen.
Gemüse darf einen großen Anteil übernehmen, Hülsenfrüchte und Vollkorn sorgen für Ballaststoffe und eine gute Eiweißquelle unterstützt Ihre Muskulatur. Gleichzeitig sollten stark zuckerhaltige Getränke und häufige süße Snacks nicht zum festen Bestandteil des Tages werden.
Auch Ihre Knochen verdienen Aufmerksamkeit. Calciumreiche Lebensmittel, eine ausreichende Eiweißversorgung und eine passende Vitamin-D-Versorgung gehören zum Gesamtkonzept.
Gerade bei einer längeren Kortisontherapie ist deshalb nicht eine strenge Diät gefragt, sondern eine Ernährung, die mehrere Bereiche gleichzeitig unterstützt.
Bei Osteoporose braucht Ihr Körper mehr als nur grünes Gemüse
Grünkohl und Brokkoli können einen Beitrag zur Calciumversorgung leisten, reichen allein aber nicht immer aus.
Milch und Milchprodukte, calciumreiches Mineralwasser oder geeignet angereicherte pflanzliche Alternativen können weitere Calciumquellen sein. Auch Eiweiß ist wichtig, denn kräftige Muskeln helfen dabei, Knochen und Gleichgewicht zu unterstützen.
Vitamin D spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und sollte bei erhöhtem Osteoporoserisiko individuell beurteilt werden.
Dazu kommt regelmäßige Bewegung, denn Knochen brauchen Belastung ebenso wie Nährstoffe.
Bei Gicht dürfen Hülsenfrüchte und Gemüse auf dem Speiseplan bleiben
Viele Menschen mit Gicht sind bei Hülsenfrüchten und bestimmten Gemüsearten unnötig vorsichtig, weil diese ebenfalls Purine enthalten können.
Eine pflanzenbetonte Ernährung muss deshalb jedoch nicht eingeschränkt werden. Gemüse und Hülsenfrüchte bleiben wertvolle Bestandteile des Speiseplans.
Wichtiger sind das gesamte Ernährungsmuster, ein günstiges Körpergewicht, ausreichend Flüssigkeit entsprechend Ihrer gesundheitlichen Situation sowie ein zurückhaltender Umgang mit Alkohol und stark zuckerhaltigen Getränken.
Auch hier muss Ernährung nicht aus langen Verbotslisten bestehen.
Bei Sjögren darf gutes Essen weich und saftig sein
Eine ausgeprägte Mundtrockenheit kann dafür sorgen, dass Lebensmittel, die eigentlich sehr gesund sind, kaum angenehm gegessen werden können. Rohe Möhren, trockene Nüsse oder kräftiges Vollkornbrot können dann regelrecht im Mund kleben.
Bereiten Sie Gemüse deshalb so zu, dass es Ihnen gut bekommt. Suppen, Eintöpfe, Gemüse mit Soße, weich gegarte Speisen oder ein Joghurtdip machen das Essen deutlich angenehmer.
Auch Obst darf weich und reif sein oder als ungesüßtes Kompott verwendet werden.
Nussmus kann ganze Nüsse ersetzen und Brot lässt sich mit Hummus, Frischkäse oder anderen feuchten Belägen angenehmer essen.
Gesunde Ernährung muss zu Ihren Beschwerden passen, sonst bleibt sie Theorie.
Bei Fatigue darf Ihre Küche besonders unkompliziert sein
An einem guten Tag macht Kochen vielleicht Spaß. An einem Tag mit ausgeprägter Fatigue kann bereits das Schneiden einer Zwiebel zu viel erscheinen.
Planen Sie deshalb für beide Situationen.
An guten Tagen können Sie größere Mengen kochen und portionsweise einfrieren. An schwächeren Tagen greifen Sie auf Tiefkühlgemüse, vorbereitete Hülsenfrüchte, Vollkornbrot, Joghurt, Eier oder andere einfache Lebensmittel zurück.
Eine Gemüsepfanne aus Tiefkühlgemüse, Kichererbsen und Vollkornreis ist innerhalb kurzer Zeit fertig. Ein Naturjoghurt mit Haferflocken, Beeren und Nüssen braucht kaum Vorbereitung. Vollkornbrot mit Hummus und Gemüse ebenso wenig.
Gerade bei einer chronischen Erkrankung ist das keine Bequemlichkeit, sondern eine sinnvolle Strategie.
Merksatz für schlechte Tage
Einfach und gut ist besser als perfekt und nicht machbar.
Nahrungsergänzungsmittel brauchen keinen festen Platz im Einkaufswagen
Vitamin C, Vitamin E, Omega-3-Produkte und verschiedene Pflanzenstoffpräparate werden Menschen mit Rheuma häufig angeboten.
Das bedeutet nicht, dass Sie sie automatisch benötigen.
Eine abwechslungsreiche Ernährung liefert bereits eine große Vielfalt an Nährstoffen. Nahrungsergänzungsmittel sind dann sinnvoll, wenn ein konkreter Bedarf besteht oder eine medizinische Situation dies erforderlich macht.
Hoch dosierte Präparate sollten nicht nach dem Prinzip „viel hilft viel“ verwendet werden, denn auch Vitamine und Pflanzenstoffe können in großen Mengen unerwünschte Wirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten haben.
Besprechen Sie regelmäßige Präparate deshalb besonders dann mit Arzt oder Apotheke, wenn Sie mehrere Medikamente einnehmen.
Planen Sie Ihren Einkauf einfacher statt perfekter
Sie müssen für eine ausgewogene Woche nicht sieben unterschiedliche Menüs planen.
Wählen Sie beim Einkauf einige Gemüsearten aus, die gerade Saison haben und sich miteinander kombinieren lassen. Ergänzen Sie zwei oder drei Obstsorten, ein Vollkornprodukt, Hülsenfrüchte, Nüsse und verschiedene Eiweißquellen.
Verwenden Sie einzelne Zutaten mehrfach.
Ein Kürbis kann am ersten Tag als Ofengemüse auf den Tisch kommen und am nächsten Tag zur Suppe werden. Vorgekochte Linsen passen zunächst in einen Eintopf und später in einen Salat. Gegartes Gemüse kann am nächsten Tag zusammen mit Ei oder Kichererbsen in einer Pfanne landen.
Damit reduzieren Sie Küchenarbeit und Lebensmittelverschwendung und müssen trotzdem nicht mehrere Tage dasselbe essen.
So sieht ein unkomplizierter Tag aus
Am Morgen können Haferflocken mit Naturjoghurt, einem Apfel und einigen Nüssen auf den Tisch kommen.
Mittags gibt es beispielsweise ein Gemüsegericht mit Kartoffeln und Linsen.
Am Abend reicht Vollkornbrot mit Hummus, Ei oder einer anderen Eiweißquelle und dazu saisonales Gemüse.
Zwischendurch passen Obst oder eine kleine Portion Nüsse.
Dieses Beispiel zeigt vor allem eines: Eine gute Ernährung muss weder exotisch noch kompliziert sein.
Fazit: Lassen Sie die Jahreszeiten Ihre Küche abwechslungsreicher machen
Saisonales Essen ist keine besondere Rheumatherapie und soll auch keine neue Sammlung von Regeln schaffen. Es ist vielmehr eine sehr einfache Möglichkeit, automatisch mehr Vielfalt auf Ihren Teller zu bringen und Ihre Ernährung über das Jahr immer wieder ein wenig zu verändern.
Im Frühjahr dürfen Spinat, Radieschen, Kohlrabi und Spargel wieder frische Akzente setzen. Der Sommer bringt Tomaten, Paprika, Zucchini, Bohnen, Gurken und eine große Auswahl an Beeren. Im Herbst folgen Kürbis, Rote Bete, Äpfel, Birnen und weitere Wurzelgemüse und im Winter zeigen Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Lauch und Pastinaken, dass eine abwechslungsreiche Küche auch ohne sommerliche Gemüsevielfalt problemlos möglich ist.
Verbinden Sie diese saisonalen Lebensmittel mit den Dingen, die Ihren Speiseplan wirklich komplett machen: Hülsenfrüchte und andere gute Eiweißquellen, Vollkornprodukte, Nüsse und hochwertige Pflanzenöle. Fleisch und besonders Wurst dürfen dadurch automatisch etwas seltener werden, ohne dass Sie daraus ein Verbot machen müssen.
Tiefkühlgemüse gehört ausdrücklich mit dazu. Gerade wenn Rheuma, schmerzende Hände oder Fatigue Ihnen das Kochen erschweren, kann ein bereits vorbereitetes Gemüsegericht die wesentlich bessere Lösung sein als frische Ware, die im Kühlschrank liegen bleibt.
Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft dieses Artikels: Ihre Ernährung soll Sie unterstützen und nicht zusätzlich beschäftigen.
Sie brauchen keine perfekten Teller, keine exotischen Superfoods und keine tägliche Berechnung einzelner Vitamine. Nutzen Sie gute Grundzutaten, wechseln Sie regelmäßig die Farben und Sorten, sorgen Sie für ausreichend Eiweiß und machen Sie sich die Küche so einfach, dass sie auch an schlechteren Tagen funktioniert.
Wenn Sie das schaffen, haben Sie bereits eine sehr gute Grundlage.
Und der Saisonkalender sorgt ganz nebenbei dafür, dass es dabei das ganze Jahr über nicht langweilig wird.
Medizinische und ernährungsmedizinische Informations- und Fachquellen
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Aktuelle Empfehlungen „Gut essen und trinken“ zu Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und pflanzlichen Ölen.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Informationen zu Hülsenfrüchten, Nüssen, Vollkornprodukten und pflanzlichen Fettquellen.
- Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh): Empfehlungen zur Ernährung bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und zur mediterran orientierten Ernährungsweise.
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Saisonkalender für heimisches Obst und Gemüse und Informationen zum saisonalen Einkauf.
- Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Informationen zu Tiefkühlgemüse, Lagerung, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen.
- Deutsche Rheuma-Liga: Patienteninformationen zu Ernährung und Alltag bei rheumatischen Erkrankungen.
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel dient der allgemeinen Gesundheits- und Ernährungsinformation und ersetzt keine individuelle medizinische oder ernährungstherapeutische Beratung. Bei Diabetes, Nierenerkrankungen, Gicht, Osteoporose, starkem Über- oder Untergewicht oder einer längerfristigen Kortisontherapie können persönliche Anpassungen sinnvoll sein.
Eine Ernährungsumstellung ersetzt keine notwendige Rheumatherapie. Rheumamedikamente sollten deshalb aufgrund einer Ernährungsänderung nicht eigenständig reduziert oder abgesetzt werden.
Bildquelle
Bildquelle: Jennifer Orth Gesundheitsblog, KI-generiert. Einige Illustrationen und Beitragsbilder auf dieser Website wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend redaktionell geprüft und überarbeitet.
Stand
September 2026
